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App Defaults 2026

Pfotenhauer hat es angestoßen, viele Freunde machen mit - so auch ich. Meine App Defaults sind keine besondere Sache, aber ich schaue gern bei anderen und lasse mich inspirieren. Manchmal probiere ich das eine oder andere Programm aus und freue mich im Nachgang. Hier findet ihr meine Liste von 2025. Wer's nicht kennt, das ganze entstammt Folge 097 von Hemispheric Views mit dem Titel „Duel of the Defaults“.

Meine aktuellen Defaults:

  • 📨 Mail Client: Apple Mail, mutt (Terminal)
  • 📮 Mail Server: Postfix und Uberspace
  • 📝 Notizen: Cot Editor,
  • ✅ To-Do: Notizen.app
  • 📷 iPhone Photo Shooting: Camera.app
  • 🟦 Photo Management: Photos.app (Mac OS)
  • 📆 Kalendar: Calendar.app
  • 📁 Cloud File Storage: iCloud, Nextcloud
  • 📖 RSS: FreshRSS (selbstgehostet) mit NetNewsWire (Both iOS und macOS)
  • 🙍🏻‍♂️ Kontakte: Contacts.app
  • 🌐 Browser: Safari, Firefox, Ladybird (Browservielfalt), Links, Lynx
  • 💬 Chat: Whatsapp, iMessage, Signal, IRC, Threema
  • 🔖 Bookmarks: nope
  • 📑 Read It Later: nope
  • 📜 Textverarbeitung: Microsoft Word (an der Arbeit), Terminal Clients
  • 📈 Tabellenkalkulation: Microsoft Excel (an der Arbeit)
  • 📊 Präsentationen: PowerPoint (an der Arbeit)
  • 🛒 Einkaufsliste: Notizen.app
  • 🍴 Essensplanung: nope
  • 💰 Budgetierung und persönliche Finanzen: Excel Tabelle eigenes Haushaltsbuch :-)
  • 📰 Nachrichten: NTV App
  • 🎵 Music: Bandcamp, Navidrome, Spotify (wird weniger)
  • 🎤 Podcasts: Overcast
  • 🔐 Password Management: Schlüsselbund.app
💡
Interessante anonyme "Meinung" bezüglich App Defaults. Kalle auch.

Eine Antwort (toggle Baby)

Deine Bedenken sind berechtigt und aus Sicherheitssicht reflektiert. Allerdings nutzt du WP.com und das ist mindestens mal bigott. Aber davon ab: Du sprichst einen entscheidenden Punkt an: Den Trend, detaillierte Tech-Stacks öffentlich zu teilen, ist ein klassisches Beispiel für „Oversharing“ mit Sicherheitsimplikationen. Meine Gegenrede:

1. Es geht nicht um Software. Es geht um Menschen und wie sie denken.
2. Es ist die effizienteste Form der Weiterbildung und Inspiration.
3. Es demystifiziert Technologie und baut Brücken.
4. Es stärkt die Community und fördert kleine Entwickler.

Zu den Sicherheitsbedenken: Kontext ist alles.

Ja, du hast potenzielle Risiken genannt. Aber hier ist die Gegensicht:

  • Das Katze-aus-dem-Sack-Argument: Die wirklich kritischen Infos (meine konkrete Domain, meine IP, mein Passwort) teile ich ja nicht. Die genutzten App-Kategorien (Passwortmanager, Cloud-Speicher) sind für jeden, der mich kennt, ohnehin offensichtlich.
  • Sicherheit durch Vielfalt: Wenn mehr Leute von sichereren Alternativen wie Signal, selbstgehosteter Nextcloud oder lokaler Passwortverwaltung erfahren, steigt die allgemeine Sicherheitskompetenz. Das ist ein Netto-Plus für alle.
  • Der „Security through Obscurity“-Trugschluss: Sich nur darauf zu verlassen, dass der Angreifer mein Tech-Stack nicht kennt, ist keine gute Sicherheitsstrategie. Gute Sicherheit basiert auf starken Passwörtern, 2FA und aktueller Software – unabhängig davon, ob jemand weiß, dass ich z.B. Vaultwarden nutze.
  • Wir sind keine Ziele für APTs: Die überwältigende Mehrheit von uns ist kein hochpriorisiertes Ziel für staatliche Hacker, die solche Listen für gezielte Angriffe auswerten. Das reale Risiko ist vernachlässigbar gegenüber dem sozialen und bildenden Nutzen.

Ciao.

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Dort und da wird gefragt, welche 5 unverzichtbaren Apps man nutzt. Wenn man im Leben nur noch 5 Apps nutzen dürfte, welche wären das? * Ein Terminal - ohne Terminal wäre mein Leben wie die Jogginghose von Karl Lagerfeld(Warp, iTerm2) * Browser - das Leben spielt sich heuer oft im Browser

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