Weltraum Honig
Wie der Weltraum eines Morgens mit seinem Honig auf die Erde kleckste.

Eine Sammlung poetischer Texte und Gedichte, chronologisch geordnet.
Wie der Weltraum eines Morgens mit seinem Honig auf die Erde kleckste.

Perseidenschlummernd drang Möndchen forsch voran, flüsternd küsste Nebeltau den schweigenden Horizont.
#lyrik
Nach diesen durchaus verrückten Tagen war er hin- und hergerissen zwischen: „Gib ihr noch Raum“ und „Hol dir deine Würde, deine Sachen und bitte sie, deine Fotos zu löschen.“ So saß er im Schimmerdüster und musste sich das erste Mal mit sich selbst beschäftigen.
#lyrik
„Ich bin Boheme Baby“ aber wo du dich schlafen legst am Fluss der Geschichte da ahnt nur die Birke und der unendliche Berg
#lyrik
Sie dachte an Blumen im Dezember
#lyrik
Das Wetter Azur Das Leben Azur Die Seelen Azur Aber wie so ein Blues ständiges Gewittergrollen In seiner Stimme In ihrem Herzen
#lyrik
Auf der Suche nach dem eigenen Ich das Gefühl fehl am Platze zu sein
#lyrik
Meine Seele wie das Wetter bleiern und schwer schwarzgrau anstrengend
#lyrik
Er fürchtet die kürzer werdenden Tage und die Melancholie des Lichts, jedes Jahr. Jedes Jahr. Bis eines Tages.
#lyrik
Das Leben ist ein langer, unruhiger Fluss.
#lyrik
Der milchige Himmel hängt tief über den Schindeldächern, und aus dem nahen Lindenhain dringt murmelndes Flirren der letzten Junikäfer in die dämmernde Welt. Etwas erinnert an vergangenes Laub, an Sehnsucht nach dem Nichtgesagten. Vielleicht spürt er die Rückkehr des Sommers. Oder seine Abwesenheit.
#lyrik
Ich wünsche mir Sonnenblumen 🌻 und ewige Sommer auf der Suche nach dem Schatten, in dem Gedanken blühen.
#lyrik
Stürmlich aber sommerlich leuchtet das fliehende Blatt über den Campus, hoch und hinüber, hinaus auf die Straßen; so wie dereinst nur der Wille und ein bisschen Liebe
#lyrik
Samstage für Furchtlose und auch der Rabe 🐦⬛ blinzelt schon in die Morgensonne, die noch in den Bäumen wartet
#lyrik
Graudunkle Regentropfen und eine Nacht die stumm durch des Mondes Schilfhaar kämmt.
#lyrik
Bleiern liegen die Wolken, hier und da zuckt Helligkeit hindurch. Das Wetter ist gleichzeitig herbstlich und sommerlich schwül. Der Wind schwingt das Zepter. John Coltrane durchdringt den dumpfen Morgen mit seinem Tenorsaxophon. Eine Idylle die keine ist.
#lyrik
Wie gemütlich mäandernd der Regen auf diese Fenster fällt und alles in ganz langsame Melancholie taucht

Im flüsternden Herbstwind vergeht das Lächeln der Zeit, Vertrauen rinnt wie Licht durch müde Finger. Fliehende Stürme. (reißen an Schatten einst leuchtender Tage – und niemand hält sie fest.)
#lyrik
Hier ein bisschen Sonne und Maiwind in den großen Wipfeln, dort schon eine kleine Fliege die den Morgen in Aufruhr hält.
#lyrik
Als er in den Tag hinein blickte, eigentlich blickte er aus seinem Fenster hinaus in den Tag, nachdem Frau Nacht sich langsam anzog um zu verschwinden, da entschied er heute nicht hinaus zu gehen. Oder hinein. Hinein in diesen Tag. Nicht heute! Heute war Schlafanzugtag.
#lyrik
[…] und dann sah sie sich in seinen Augen, einen kurzen Moment nur, und dachte: “die eine Hälfte des Lebens hatte ich Liebeskummer und die andere Hälfte war ich einsam”…
#lyrik
Syrup der Tränen
#lyrik
10:33 Uhr Leben schleppt sich wie auch die Schnecke über den noch nassen Weg Sonnenstrahlen künden vom Sommer
#lyrik
Lass uns die einsamen Sonntage zusammen verbringen und an grauen Tagen die Freunde des anderen kennen lernen
#lyrik #einsamkeit
Woke up! Der Morgen versprach Wolken, Wind und Herbstlichkeit; Die Sonne kommt mit dem Kaffee; All work and no play makes Jack a dull boy. Freunde und Frühstück; Ein Leben.
#lyrik