100Jumps.org

Ich bin eigentlich kein besonders guter oder häufiger Computerspieler, aber manchmal probiere ich schon etwas aus oder bleibe hängen. Ich habe damals DOOM 3 gespielt. Und fand es atmosphärisch großartig. Oder Wolf3D.exe :-) Ich fand es wichtig, die Welt zu befreien. Und dann war das auch wieder vorbei. Aber als Kind, noch auf unserem ersten 386er mit schwarz-weiß Monitor [1], da liebte ich Jump'n'Run Games. Ich habe ewige Zeit in Prince of Persia versenkt oder Commander Keen in fast allen Teilen begleitet. Auch Supaplex war lange Zeit gut. Oder der Selbstmord der Lemminge.

prince_of_persia_1_-ms-dos-_level_3

Screenshot des MS-Dos Klassikers Prince of Persia. Im Kampf mit dem Gerippe in Level 3, man kann es nicht besiegen, man muss es herunter stoßen.

Aber warum hole ich soweit aus und verliere mich in Details, wenn ich doch eigentlich über etwas ganz anderes berichten möchte? Genau, ich führe hin zum Thema. Oder ich kann mich einfach nur nicht richtig konzentrieren und schweife ab. Richtig ist sicher beides.

Ich bin gestern über ein browserbasiertes Spiel namens 100jumps (Link) gestolptert und wollte kurz davon erzählen. In diesem Spiel muss man ein niedliches kleines Knautsch-Viereck mit der Leertaste zum Hüpfen bringen. Man springt von einer PLattform zur nöchsten und das Viereck springt so weit, so lange ich die Taste gedrückt halte und dann los lasse. Länger = weiter. Das ist ganz schön knifflig und ich bin noch nicht über 58 erfolgreiche Sprünge hinaus gekommen. Aber es macht auch ein bisschen süchtig. Und deshalb erzähle ich euch das. Wenn ihr also an einem richtigen Computer mit Browser sitzt, könnt ihr das in der Mittagspause gern mal ausprobieren.

100jumps

Im Browserspiel 100jumps habe ich 58 Sprünge geschafft bevor ich abgestürzt bin

Und sonst gibt es wohl auch noch eine Version für iOS und Android, die ich aber nicht ausprobiert habe. Es gibt für mich nichts weniger interessantes als Handyspiele. Außer im Jamba-Spar-Abo mit Crazyfrog als polyphonen Klingelton [2] :-)

Fußnoten


  1. Warum ich das so explizit erwähne hat einen triftigen Grund: es gibt zwei verschiedene Tränke im Spiel. Mit dem blauen kann man sich heilen, mit dem roten verliert man ein Leben (Gift). Auf einem schwarz-weiß Monitor konnte man den Unterschied nicht sehen sondern musste sich durch Erfahrung erinnern. ↩︎

  2. Was war diese Werbung damals für eine Last, eine Geißel der Menschheit. ↩︎

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